Biologische Vielfalt:
Erforschung Tapinoma magnum
Höcherl, Amelie
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Drüsenameise wurde wahrscheinlich in der Erde von Topfpflanzen importiert und ist
mittlerweile weit verbreitet, möglicherweise begünstigt durch ein wärmeres und trockeneres
Klima. Mit ihren riesigen Superkolonien kann sie die Biodiversität und menschliche
Infrastrukturen beeinträchtigen. Im Tapinoma-Forschungsprojekt überprüfen wir diese
Hypothesen durch eine Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und
Pädagog*innen. Ein Beispiel, wie Citizen Science dazu beiträgt, drängende Umweltprobleme
zu verstehen.
Amelie Höcherl hat Biologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München studiert
und im Anschluss eine Doktorarbeit über parasitoide Wespen begonnen. In dieser Zeit hatte
sie erste Berührungspunkte mit Citizen Scientists, die in meiner Forschung eine wichtige
Rolle spielen. Seit 2023 arbeitet sie am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, unter
anderem im Tapinoma-Projekt, vor allem in der Kommunikation, Pressearbeit und in den
Citizen Science-Projekten.
Der starke Rückgang der Biodiversität – also der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten – ist weltweit, in Deutschland und auch speziell in Baden-Württemberg ein ernstes Problem. Viele Arten kommen seltener vor oder verschwinden ganz.
Um dem entgegenzuwirken, hat die Landesregierung Baden-Württemberg das Programm „Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Erhalten, was uns erhält“ werden verschiedene Projekte gebündelt, die den Schutz und die Förderung der Biodiversität unterstützen.
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Ziel dieser Vorträge ist es, die Bedeutung der biologischen Vielfalt verständlich zu machen, Wissen über Arten und Ökosysteme zu vermitteln und
konkrete Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Menschen selbst aktiv werden können.cience-Projekten.
Wichtiger Hinweis: Eine Anmeldung ist zeitlich nur bis zum Ende der regulären vhs-Öffnungszeiten möglich, da sie sonst nicht mehr bearbeitet werden kann.




